Erneut starke Schneeverwehungen

März 9th, 2010

Auch heute wieder gab es vor allem in den Hochlagen einen kräftigen Ostwind, der in Böen teils Sturmstärke erreichte. Bei teils minus 8-9 Grad auf über 900 Meter auf der Schwäbischen Alb, gab es somit erneut und verbreitet teils heftige Schneeverwehungen. Anbei ein paar Eindrücke von heute Nachmittag.

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Schneesturm im Märzwinter

März 7th, 2010

Heute gab es bei strahlend blauen Himmel und eisigen Temperaturen (im Tiefland um plus 1 Grad, im Bergland um minus 7 Grad) einen kräftigen Ostwind. Vor allem auf den Bergen und in freien Lagen erreichte er in Spitzenböen teils Sturmstärke. Verbreitet gab es Schneetreiben und Schneeverwehungen. Folgend dazu ein paar Bilder von heute bei Sturm und eisigen minus 8 Grad auf etwa 820 Meter Höhe. Ein Video dazu gibt es hier… Schneesturm im Märzwinter Videoclip

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Orkan Xynthia

März 1st, 2010

Wie schon vor knapp einer Woche hier im Blog angesprochen, gab es am gestrigen Sonntag (28.02.2010) ein kräftiges Sturmtief, das vor allem über Frankreich und Deutschland wütete und nach aktuellen Berichten europweit über 50 Todesopfer forderte. Das Sturmtief entwickelte sich im Verlauf zu einem Orkan mit dem Namen Xynthia.

Orkan Xynthia erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 180 kmh auf dem Brocken im Harz und 166 Stundenkilometer auf dem Weinbiet in der Pfalz. Im Vorfeld gab es zudem einen Föhnorkan in den nördlichen Alpentälern. So wurden in Altdorf in der Schweiz Windspitzen von 146 kmh gemessen. Aber auch sonst gab es im Flachland Orkanböen. So etwa in Karlsruhe und in Trier mit 126 kmh. Auch im Schwarzwald und auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb wurden Orkanböen mit knapp 140 kmh registriert. Ähnliche Werte werden aus Frankreich berichtet. In Frankreich gab es die meisten Todesopfer zu beklagen. Durch Dammbruch und starken Regen gab es dort auch schwere Überschwemmungen.

Vorderseitig wurde es sehr mild. Vor allem im Südwesten und im Alpenvorland war es dazu noch sehr sonnig. Zwischen 16 und 18 Grad wurden am Neckar in Baden-Württemberg erreicht. So etwa in Heilbronn mit 17,5 Grad, Stuttgart mit 17,1 Grad und Metzingen mit 16,6 Grad.

Während des Orkans konnten wir mein Projekt “Art of Storms” durchführen. Bei Mittelwinden um 90 kmh und Spitzenböen bis 139 kmh konnten wir ein Kunstwerk und somit eine einzigartige Erinnerung an den gewaltigen Orkan Xynthia erschaffen. Dazu in wenigen Wochen mehr unter Kunst.

Bilder und ein Video zum Orkan folgen in den kommenden Tagen.


Sturm in Sicht

Februar 23rd, 2010

Derzeit ist es vor allem im Süden und Westen Deutschland recht windig und recht mild. Ein Blick auf die kommenden Tage und die Sicht auf den Atlantik zeigt uns, dass es vorerst bei dieser Wetterlage bleiben wird. Nach und nach ziehen von Westen her Tiefdruckgebiete nach Mitteleuropa, die vorderseitig recht milde Luft heranführen. Dazu bleibt es aber recht wechselhaft, teilweise auch trüb und regnerisch. Auffallend zeigten sich in den letzten Modellrechnungen teils starke Windfelder, die vor allem über den Norden Frankreichs und den Süden Deutschland ziehen sollen. Vor allem am Freitag Nachmittag (siehe Grafik) und am Sonntag (siehe Grafik 2) kann es insbesondere in den Hochlagen der Mittelgebirge und in den Alpen starke bis stürmische Winde geben. Im Hauptsturmfeld werden sogar Winde bis zu 75 Knoten in 850 hPa Druckhöhe gerechnet. In den Gipfellagen wären somit auch Orkanböen bis über 150 Stundenkilometer denkbar. Zudem geht vor allem in den Bergen der Regen (vorrübergehend) wieder in Schnee über. Auch im Flachland Sturmböen oder gar orkanartige Böen möglich. Ob und wie stark die Wetterlage tatsächlich eintreffen wird, bleibt abzuwarten. Weitere Informationen folgen dann auch hier im Blog.

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Temperaturverlauf Metzingen

Februar 21st, 2010

Folgende Grafik zeigt den Temperaturverlauf der letzten zwei Wochen (07.02.2010 bis 21.02.2010), gemessen in Metzingen beim Kelternplatz, grafisch dargestellt im 10 Minuten-Takt.

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Traumwetter nach eisiger Nacht

Februar 16th, 2010

Verbreitet gab es heute Morgen eisige Temperaturen. Strenger Frost zwischen -7 C und -14 Grad. In manchen Senken und Dolinen auf der Schwäbischen Alb fiel die Temperatur bis auf unter minus 25 Grad (z.B. Albstadt-Degerfeld mit -26,1 C / Meteomedia). Zudem stellte sich mit teils starkem Höhenwind, der vor allem auf den Gipfellagen der Schwäbischen Alb deutlich war, eine Inversionslage ein. So messen wir derzeit am Nachmittag über 3 Grad plus auf 1000 Meter, während es in den Tälern wie z.B. in Rottenburg am Neckar noch frostig kalt ist. Ein herrlicher Tag in der schon kräftigen Februarsonne. Anbei ein paar Bilder aus der Gegend um Messstetten von heute Mittag.

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Winter auf dem Heuberg

Februar 10th, 2010

Bei Mittagswerten von 10 Grad unter Null, zeigt sich der Winter auf dem Großen Heuberg bei Messstetten (Schwäbische Alb) auf knapp 1000 Meter, von seiner besten Seite. Anbei ein paar Bilder von heute Nachmittag.

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Amtliche Unwetterwarnung

Februar 2nd, 2010

Der Deutsche Wetterdienst hat für den gesamten Südwesten Deutschlands eine amtliche Unwetterwarnung vor starkem Schneefall und starken Schneeverwehungen herausgegeben. Für aktuelle Warnungen besuchen Sie bitte die Seiten des Deutschen Wetterdienstes unter www.dwd.de

Text Deutscher Wetterdienst (folgend für den Landkreis Reutlingen):

Amtliche UNWETTERWARNUNG vor STARKEM SCHNEEFALL und SCHNEEVERWEHUNGEN
für den Kreis Reutlingen , Lagen über 400 Meter
gültig von: Dienstag, 02.02.2010 18:00 Uhr
bis: Mittwoch, 03.02.2010 10:00 Uhr
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am: Dienstag, 02.02.2010 16:00 Uhr

Von Nordwesten verbreitet aufkommende Schneefälle, oberhalb 400 Meter dabei 10 bis 20 cm Neuschnee, in Stau- und Berglagen örtlich um 30 cm Neuschnee. Außerdem besteht durch den böigen, im Bergland stürmischen Südwestwind (um 60 km/h, im Bergland bis etwa 85 km/h) die Gefahr von starken Schneeverwehungen.>br>
ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Straßen und Schienenwege können unpassierbar sein. Bäume können unter der großen Schneelast zusammenbrechen. Vermeiden Sie Autofahrten!>br>
DWD / RZ Stuttgart


Vorwarnung

Februar 2nd, 2010

Der Deutsche Wetterdienst, RZ Stuttgart, hat folgende Vorwarnung zur Unwetterwarnung für Baden-Württemberg veröffentlicht. Für aktuelle Hinweise und Warnungen bitte unbedingt die Internetseite des Deutschen Wetterdienstes unter www.dwd.de oder www.wettergefahren.de besuchen.

Text: Deutscher Wetterdienst:
Amtliche VORWARNUNG zur UNWETTERWARNUNG vor STARKEN SCHNEEFALL und SCHNEEVERWEHUNGEN

für den Bereich: Baden-Württemberg, Lagen über 400 Meter.

bis: Mittwoch, 03.02.2010 10:00 Uhr

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst

am: Dienstag, 02.02.2010 08:20 Uhr

Heute Nachmittag bis Abend kommt von Westen her verbreitet und z.T. heftiger Schneefall auf. Bis morgen früh werden 5 bis 20, im Bergland 20 bis 40 cm Neuschnee erwartet. Zudem erreicht der Südwestwind in Böen um 70, in freien Hochlagen meist um 90 km/h. Deshalb muss in freien Lagen mit erheblichen, in exponierten Lagen unwetterartigen Schneeverwehungen gerechnet werden.

Dies ist ein erster Hinweis auf erwartete Unwetter. Er soll die rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen. Die Prognose wird in den nächsten 9 bis 12 Stunden konkretisiert. Bitte verfolgen Sie die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit.

DWD / RZ Stuttgart


Schneesturm am Dienstag

Februar 1st, 2010

Ein Tiefdruckgebiet zieht am morgigen Dienstag mit seinem Kern über Dänemark hinweg. Das Sturmfeld wird am Dienstag Abend und in der Nacht zu Mittwoch vor allem über den Süden Deutschlands hinweg ziehen. Die Winde erreichen in 850 hPa Druckhöhe eine Geschwindigkeit von etwa 65 Knoten (Orkan). In der Südhälfte Deutschlands sind somit auch im Flachland Sturmböen möglich. Auf den Bergen der Schwäbischen Alb, Schwarzwald und den Alpen sind zudem einzelne Orkanböen zwischen 120 und 140 Stundenkilometer denkbar. Dazu wird es verbreitet zu Schneefällen kommen. Zusammen mit dem Wind sind vor allem in den Hochlagen starke Schneeverwehungen möglich (Schneesturm). Durch die etwas mildere Luft kann es im Flachland unterhalb von 300-400 Meter auch zu Schneeregen oder Regen kommen. Bleibt abzuwarten, wie die weiteren Modellrechnungen diese Sturmlage einschätzen werden.

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